Seychellen: La Digue

Meine Freundin und ich wollten für unsere Hochzeit eine gute Reise finden und so haben wir lange Zeit die Flitterwochen Angebote gewälzt, bis wir tatsächlich ein Angebot gefunden haben, das uns interessiert hat. Die Seychellen standen bei uns hoch im Kurs und so entschieden wir uns, dorthin zu fliegen. Auf den Seychellen herrschen das ganze Jahr über Temperaturen von 24 bis 27 Grad und so kann man jederzeit hierher fliegen. Da die Seychellen sich auch außerhalb des Gürtels tropischer Stürme befinden, braucht man vor extremen Wettersituationen keine Angst zu haben. Zwar kann es im Urlaub auch einmal regnen, aber dann hört es recht schnell wieder auf und die Sonne scheint wie zuvor. Die Seychellen sind also ein richtiges Traumziel und so haben wir uns dazu entschieden, dorthin zu fliegen und ein wenig die Gegend zu entdecken. Wir wollten Insel Hopping machen, denn uns erschien es zu langweilig, auf nur einer Insel zu bleiben und das für drei Wochen. Wir wollten jede Woche die Insel wechseln, damit wir auch was von den Inseln der Seychellen sehen würden.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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Das Aldabra Atoll auf den Seychellen

Mein Freund und ich hatten uns dazu entschieden, Seychellen Ferien zu machen. Dafür mussten wir uns eine Insel aussuchen, aber sich dabei festzulegen, fand ich ganz schön schwer. Irgendwie haben wir uns dann dazu entschieden, eher so etwas wie eine Rundreise zu machen, denn wir wollten beide mehr von den Seychellen sehen als nur eine kleine Insel. Als erstes hatten wir uns entschieden, einen Abstecher in das Aldabra Atoll zu machen. Es erstreckt sich auf ca. 160 km² Länge und ist ca. 35 mal 15 Kilometer groß. Es handelt sich dabei also nicht um eine einzige Insel, sondern um eine Inselgruppe. Trotz der Größe ist es recht überschaubar, da man nicht auf jeder Insel leben kann, denn manche gehören nur den Einwohnern der Seychellen und manche gehören nur den Tiere und Pflanzen. Diese Inseln stehen dann unter Naturschutz und dürfen nicht betreten werden. Ich finde es gut, dass der Naturschutz auf den Seychellen so weit verbreitet ist, sonst würde wohl kaum jemand sich richtig darum kümmern und die Inseln wurden immer dreckiger werden, weil Menschen an Land gehen und die Umwelt verschmutzen und kleine Bäume und Tiere kaputt treten.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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Phuket – die Partyinsel

Dezember bis April ist auf der Insel Phuket Hochsaison. Dann sind natürlich auch die Restaurants und Bars am Abend voll. Nicht minder weniger ist in den Discotheken los. Man muss schon frühzeitig genug sich auf den Weg machen, um noch einen Platz zum Sitzen oder Stehen dort zu bekommen. Doch zu früh darf man natürlich auch nicht sein. Denn dann läuft man unruhig die Straße auf und ab, weil bisher noch keine Bar oder kein Restaurant geöffnet hat. Die Uhren auf der Ferieninsel Phuket gehen ein bisschen anders. Doch Phuket gilt als die Partyinsel in Thailand. Mit dem Angebot können nur noch die Festland-Städte Bangkok und Pattaya konkurrieren. In allen anderen Ferienorten in Thailand ist das Nachtleben nicht so stark ausgeprägt.

Foto: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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Nachtleben auf Phuket

Wer sich auf Phuket ein Hotel gebucht hat in der Zeit von Dezember bis April, der ist gut beraten sich auch einmal vorab über das dortige Nachtleben zu informieren. Anders als sonst wo in Thailand gibt es hier wenigstens ein Nachtleben. Eine weitere Ausnahme bildet Bangkok, die Hauptstadt dieses südasiatischen Landes. Die Insel Phuket wird auch gerne als Partyinsel von Thailand bezeichnet. Feiern kann man hier bis in den frühen Morgen hinein. Und auch die Einheimischen selbst bzw. die Thailänder, die hier Urlaub machen, kommen sehr gerne auf die Insel. Vor allem auf Phuket haben die Lokale einen hohen Unterhaltungswert. Die Lokale öffnen, wie auch mancherorts in Europa, erst in den späten Abendstunden, wenn andere eigentlich schlafen gehen. Man könnte fast meinen, dass die Insel erst mit dem Einbruch der Nacht zum Leben erwacht.

Foto: Ulrich E. K. Schmidt  / pixelio.de
Foto: Ulrich E. K. Schmidt / pixelio.de

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Thailand – Sitten und Riten beachten

Thailand ist nicht nur ein Land der Buddhisten. Es lebt hier auch eine recht große Minderheit an Muslimen und auch chinesische Einwanderer. Zudem gibt es hier Vietnamesen und Angehörige andrer Nationen, die vor allem in der Zeit von 1950 an hier eine Heimat fanden. Die meisten wurden aus ihrer eigenen Heimat vertrieben – durch den Bürgerkrieg, der in verschiedenen Ländern Südostasiens lange tobte. Wer als Tourist nach Thailand kommt, der muss natürlich auch einiges über die Sitten und Riten der Menschen hier wissen. Es gibt von Ost nach West und von Nord nach Süd doch erhebliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Bevölkerungsgruppen. Dies zeigt sich nicht nur im Sprechen der Sprache, sondern auch bei anderen Sitten. Und dennoch gibt es unter allen Thais einige Gemeinsamkeiten. So gibt man sich zum Beispiel nicht die Hände, sondern lächelt stattdessen. „Wai“ nennt man das!

Foto: Robert Babiak jun.  / pixelio.de
Foto: Robert Babiak jun. / pixelio.de

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Besondere Sitten in Thailand

Thailand ist einer der beliebtesten Reiseziele im Südosten von Asien. Auch wenn das Land viel größer ist als Deutschland, leben hier nur ca. 69 Millionen Menschen. Die Wachstumsrate bei der Bevölkerung liegt bei 1 Prozent jährlich. Die meisten der Einwohner Thailands gehören den ethnischen Thai Völkern an. Und diese kann man in vier Gruppen einteilen je nach Region: Im zentralen Land leben die Chao Phraya Deltas. Diese sprechen das Standard-Thai, welches auch in den Schulen des Landes unterrichtet wird. Die nordöstlichen Regionen von Thailand sind von den Pak Isaan Thais bevölkert. Auch sie sprechen das Standard-Thai. Die Pak Tai Thais leben südlich von Petchaburi und sprechen einen nur schwer verständlichen Dialekt. Und die im Norden ansässigen Thais setzen sich zusammen aus verschiedenen Bergvölkern und sprechen unterschiedliche Dialekte. Während Ferien in diesem Land kann man sich aber sehr gut auf Englisch mit den Bediensteten in den Hotels und bei den Attraktionen unterhalten.

Foto: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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Die Geschichte von Pula

Pula ist keine Stadt, die erst bekannt war, als der Tourismus so richtig aufblühte. Die Stadt kann auf eine lange Tradition und auf eine rund 7000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Die erste Besiedlung der Stadt fand im 10. Jahrhundert v. Chr. statt und so gibt es über diese Stadt einiges zu erzählen. Der Stamm der Histri war der erste Stamm, der sich hier ansiedelte und im Jahr 177 v. Chr. eroberten dann die Römer die Stadt. Pula wurde zu einer römischen Kolonie. Aus dieser Zeit stammt auch das Amphitheater, das unter Kaiser Augustus gebaut wurde. Noch heute kann man es sich ansehen. Aus der gleichen Zeit stammt die Stadtmauer mit den Toren und auch die Überreste der zwei Theater, die man sich heute auch noch anschauen kann. Im 4. Jahrhundert wurde zum Schutz der Küstengewässer ein Flottenstützpunkt eingerichtet. Während des Zerfalls des römischen Reiches im 5. Jahrhundert kam Pula unter die Herrschaft der Ostgoten. Die Römer konnten die Stadt allerdings zurückerobern und so wurde ein Flottenstützpunkt der Byzantiner aufgebaut. In der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts kamen die Slawen und konnten Pula einnehmen. Im 8. Jahrhundert war Pula faktisch unabhängig, behielt aber seinen Stand, zum byzantischen Reich zu gehören, bei.

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Foto: tassilo111 / pixabay

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Unterwegs in der Stadt Pula (Kroatien)

Ich wollte gerne mit meiner Freundin in den Urlaub fahren. Wir wussten aber noch nicht, wohin es gehen sollte und wollten auch gern mit dem Auto fahren und nicht fliegen. Dadurch konnte man auch an Orte fahren, die vom Flughafen weiter weg waren und so stießen wir irgendwie auf die Stadt Pula. Pula liegt in Kroatien, ist eine schöne Stadt, die nicht so überlaufen ist wie Split oder Dubrovnic und deswegen für uns ein ideales Ziel darstellte. Ferien in Kroatien wollte ich sowieso immer schon einmal machen, warum nicht also jetzt? Meine Freundin war auch sehr von den Bildern im Internet begeistert und so buchten wir recht spontan ein Hotel in Pula. Pula ist die größte Stadt in der Gespannschaft Istrien und liegt nahe der Südspitze der Halbinsel Istrien. Offiziell gibt es hier zwei Sprachen, mit denen man sich verständigen kann: Kroatisch und Italienisch. Gut also, dass ich Italienisch sehr gut sprechen kann, so hatten wir keine Verständigungsprobleme. Die Bevölkerung ist bunt gemischt. Rund 80.000 Menschen leben hier, darunter Deutsche, Italiener, Kroaten und Slowenen. Religiös sieht es ähnlich aus und so sind viele Weltreligionen vertreten. In Pula kann man sehr viel unternehmen und so ist die Hauptattraktion und auch das Wahrzeichen der Stadt das Amphitheater.

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Foto: steinchen / pixabay

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In Bangkok beim Phra Kaeo

Mit meinem Freund bin ich in meine ersten gemeinsamen Thailand Ferien aufgebrochen. Wir wollten Urlaub auf Phuket machen. Phuket ist Thailands bekannteste und größte Insel und so wollten wir uns fühlen wie im Paradies. Wenn man nun aber nach Phuket fliegt, muss man einen Zwischenstopp in Bangkok einlegen. Das haben wir zum Anlass genommen, dort auch eine Woche Urlaub zu machen. Wann kommt man auch schon einmal nach Bangkok?! Für uns also ein gefundenes Fressen und so waren wir, bevor wir nach Phuket geflogen sind, eine Woche in Bangkok. Bangkok hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Wunderschön war es trotzdem. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben. Man hat so viele Eindrücke, die man erst einmal aufnehmen muss. Eine Woche Urlaub ist dafür fast zu wenig. Aber wir hatten schließlich noch Phuket vor uns und so genossen wir die eine Woche Bangkok in vollen Zügen. In Bangkok waren wir viel unterwegs, um uns die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Einen Ausflug wollte ich unbedingt machen und zwar den zum Phra Kaeo.

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Foto: photoontour1 / pixabay

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Die Nebengebäude des Phra Kaeo

Mit meinem Freund erkundete ich genau das Phra Kaeo. Wir schauten uns wirklich jeden Winkel der Anlage an und bekamen so allerhand zu sehen. Wir waren fast den ganzen Tag vor Ort und ich habe mich sehr darüber gefreut. Es war sehr eindrucksvoll. Besonders die Nebengebäude haben es mir angetan. Sie befinden sich nördlich unterhalb der Oberen Terrassen. Dort befindet sich das Mausoleum der königlichen Familie, das auch Hor Phra Nak genannt wird. Es wurde ursprünglich erbaut, um eine Buddha Statue zu beherbergen, die aus der alten Hauptstadt Ayutthaya gerettet werden konnte. Nak bedeutet so viel wie Gold und Kupfer und das ist im Mausoleum viel zu finden. Zudem befindet sich dort auch noch die Hor Phra Monthien Dharma, was zu deutsch so viel übersetzt heißt wie Handschriftenbibliothek und der Viharn Yod, in dem heute der Phra Nak untergebracht ist. Östlich der oberen Terrasse sind außerdem 8 Prangs errichtet. Sie wurden jeweils einem wichtigen Element des Buddhismus gewidmet. Von Nord nach Süd sind hier der Buddha, der Dhamma, der Sangha, dem Bhikkhunis, dem Pacceka Buddhas, dem Chakravartins, dem Bodhisattva und dem Maitreya Buddha zu sehen.

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Foto: l3ackjack / pixabay

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