Das Leben heute in Johannesburg

Wer denkt, dass die Apartheid in Südafrika einfach stillschweigend hingenommen wurde, der irrt. Vor allem Schüler gingen damals auf die Straße, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Sie wollten vor allem damals nicht die Sprache der Weißen, Afrikaans sprechen. Diese Sprache sollte als Hauptsprache festgelegt werden. Immer öfter kam es deswegen zu Ausschreitungen. Im Jahr 1976 eskalierten die Unruhen und es wurde ziemlich blutig in Johannesburg, vor allem in Soweto, einem Township, der sich in der Nähen Umgebung zur Hauptstadt gebildet hat, denn hier lebten alle Andersfarbigen. Erst in den 90iger Jahren wurde die Apartheid abgeschafft. Seitdem gelten die diskriminierenden Rassengesetze von Johannesburg nicht mehr. Die von Schwarzen bewohnten Townships wurden in die Stadt integriert. Viele Stadtteile werden heute von Menschen mit verschiedenen Hautfarben bewohnt. Auch die Goldminen, weswegen die Menschen eigentlich erst nach Johannesburg gekommen sind, sind erschöpft. Heute findet sich darin kein Gold mehr, aber die Touristen kommen trotzdem in Strömen, um sich die Orte anzuschauen, an denen so viel Gold abgebaut wurde. Die Kriminalitätsrate im Großraum Johannesburg ist groß, allerdings tut die Regierung mittlerweile etwas dagegen. In der Innenstadt gibt s aber viele leerstehende Hotels und Bürogebäude, da viele Bewohner und Firmen die Stadt aus Sicherheitsgründen verlassen haben und nach Norden abgewandert sind.

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Foto: sharonang / pixabay

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Die Geschichte von Johannesburg

Zusammen mit meinem Freund war ich auf einer Südafrika Rundreise unterwegs. Wir wollten schon immer einmal eine Rundreise durch Südafrika machen und so wollten wir alle bekannten und großen Städte in der Gegend abklappern, um einen Eindruck vom wunderbaren Land zu bekommen. Bevor wir aber nach Südafrika geflogen sind, haben wir uns über die Geschichte vom Land informiert. Das finde ich immer sehr wichtig, damit man weiß, was im Land vorgefallen ist und man auch weiß, wie die Einwohnern Ausländern gegenüber eingestellt sind. Südafrika war schon vor Millionen von Jahren von Vormenschen bewohnt. Es wurde ein 3,3 Millionen alter Hominide gefunden, der 1998 in der Nähe von Johannesburg in der Nähe der Sterkfontein Höhlen ausgegraben wurde. Johannesburg ist also die Stadt, die am längsten bewohnt wurde. Die Menschen siedelten sich in Johannesburg an, obwohl es keinen Fluss und auch kein Meer gab. Die San, ein Nomadenvolk, sammelte sich in Johannesburg an, weil sie von den Bantu immer weiter vertrieben wurde. 1880 wurde in der Nähe von Johannesburg Gold gefunden.

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Foto: Willie / pixabay

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La Digue & Mahé entdecken

Als ich in meinen Flitterwochen war, war ich auf den Seychellen. Meine Frau und ich hatten uns für die Seychellen entschieden, weil es hier einfach unglaublich viel zu entdecken gibt. Nicht nur, dass die Insel für viele Filme benutzt wurde, weil sie so schön ist, man kann auch ziemlich gut Wandern gehen und dabei die Insel entdecken. Wir haben mit dem Fahrrad die Insel umrundet, aber auch zu Fuß kann man sie gut erkunden. La Digue ist ein bisschen hügeliger als die anderen Inseln, aber gerade deswegen hat man hier auch mehr zu gucken. Vorher waren wir auf Mahé, weil wir einen Tag Aufenthalt hatten, bevor es für uns weiterging und so haben wir uns Mahé angeschaut. Ich war ganz froh, dass wir auf dem Rückweg noch einmal solch einen Tag haben würden, denn auf Mahé gab es ein bisschen mehr zu entdecken. Das war aber natürlich auch klar, da es die Hauptinsel der Seychellen ist und damit den Touristen natürlich auch etwas bieten möchte. Hier gibt es wunderschöne Strände und die ganze Insel ist ziemlich eindrucksvoll.

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Foto: SCAPIN / pixabay

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Die Amiranten Gruppe der Seychellen

Als ich mit meinem Freund auf den Seychellen war, haben wir als erstes eine Woche im Aldabra Atoll verbracht. Wir wollten unbedingt sofort die Riesenlandschildkröten sehen, für die die Seychellen so bekannt sind und so war das Aldabra Atoll unsere erste Anlaufstelle in unserem Seychellen Urlaub. Vor Ort waren wir total begeistert und waren dann auch ein wenig traurig, als die Woche doch relativ schnell umging. Wir haben auf den Inseln des Aldabra Atolls viel erlebt. Wir freuten uns aber auch auf unser nächstes Ziel, denn für uns ging es noch nicht nach Hause, sondern nur auf die nächste Insel. Als nächstes hat uns unsere Seychellen Reise auf die Amiranten Gruppe geführt. Wir waren sehr gespannt auf diese Inseln und wie sie sich unterscheiden würden von dem Aldabra Atoll. Zu den Amiranten auf den Seychellen zählen rund 17 Inseln, die man bereisen kann. Mit dabei sind unter anderem Carcassaye, Chien, Pelican, Benjamin, Florentin South und auch St. Joseph. Leider kann man hier nicht wirklich lange Urlaub machen und nur auf einen Besuch vorbeikommen, denn die Amiranten sind sehr teuer und wenig bebaut. Das ist toll, denn die Natur ist hier noch wunderschön und unverwechselbar.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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Seychellen: La Digue

Meine Freundin und ich wollten für unsere Hochzeit eine gute Reise finden und so haben wir lange Zeit die Flitterwochen Angebote gewälzt, bis wir tatsächlich ein Angebot gefunden haben, das uns interessiert hat. Die Seychellen standen bei uns hoch im Kurs und so entschieden wir uns, dorthin zu fliegen. Auf den Seychellen herrschen das ganze Jahr über Temperaturen von 24 bis 27 Grad und so kann man jederzeit hierher fliegen. Da die Seychellen sich auch außerhalb des Gürtels tropischer Stürme befinden, braucht man vor extremen Wettersituationen keine Angst zu haben. Zwar kann es im Urlaub auch einmal regnen, aber dann hört es recht schnell wieder auf und die Sonne scheint wie zuvor. Die Seychellen sind also ein richtiges Traumziel und so haben wir uns dazu entschieden, dorthin zu fliegen und ein wenig die Gegend zu entdecken. Wir wollten Insel Hopping machen, denn uns erschien es zu langweilig, auf nur einer Insel zu bleiben und das für drei Wochen. Wir wollten jede Woche die Insel wechseln, damit wir auch was von den Inseln der Seychellen sehen würden.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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Das Aldabra Atoll auf den Seychellen

Mein Freund und ich hatten uns dazu entschieden, Seychellen Ferien zu machen. Dafür mussten wir uns eine Insel aussuchen, aber sich dabei festzulegen, fand ich ganz schön schwer. Irgendwie haben wir uns dann dazu entschieden, eher so etwas wie eine Rundreise zu machen, denn wir wollten beide mehr von den Seychellen sehen als nur eine kleine Insel. Als erstes hatten wir uns entschieden, einen Abstecher in das Aldabra Atoll zu machen. Es erstreckt sich auf ca. 160 km² Länge und ist ca. 35 mal 15 Kilometer groß. Es handelt sich dabei also nicht um eine einzige Insel, sondern um eine Inselgruppe. Trotz der Größe ist es recht überschaubar, da man nicht auf jeder Insel leben kann, denn manche gehören nur den Einwohnern der Seychellen und manche gehören nur den Tiere und Pflanzen. Diese Inseln stehen dann unter Naturschutz und dürfen nicht betreten werden. Ich finde es gut, dass der Naturschutz auf den Seychellen so weit verbreitet ist, sonst würde wohl kaum jemand sich richtig darum kümmern und die Inseln wurden immer dreckiger werden, weil Menschen an Land gehen und die Umwelt verschmutzen und kleine Bäume und Tiere kaputt treten.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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