Autokauf in Südafrika

Wer in Südafrika einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, der sollte viel Zeit mitbringen und sich auf Probleme einstellen. Denn ein Auto in einem guten Zustand und zum günstigen Preis zu erwerben ist dort schwerer als man denkt. Grund dafür: Selbst Gebrauchtwagen sind in Südafrika teuer, aber nicht so teuer wie ein Neuwagen. Rund 25.000 ZAR kostet ein guter Gebrauchtwagen in gutem Zustand. Selbst ältere Geländewagen haben einen Wiederverkaufswert von bis zu 110.000 ZAR. Und ob ein Auto wirklich in gutem Zustand ist, das sollte man bei der Automobile Association of SA vor dem Kauf gründlich prüfen lassen. Diese Möglichkeit besteht und man sollte sie auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Wer ein Auto kaufen möchte, der muss auch darauf achten, dass eine TÜV-Bescheinigung vorhanden ist. Solange der Fahrzeughalter nicht wechselt, muss das Fahrzeug allerdings nicht zum TÜV. Dies erklärt auch den häufig schlechten Zustand der meisten Fahrzeuge in Südafrika. Die Vorführung beim TÜV kostet eben ein bisschen Geld. Die Auto Versicherung ist dazu im Vergleich nicht teuer.

Foto: Janine Grab-Bolliger  / pixelio.de
Foto: Janine Grab-Bolliger / pixelio.de

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Das Leben heute in Johannesburg

Wer denkt, dass die Apartheid in Südafrika einfach stillschweigend hingenommen wurde, der irrt. Vor allem Schüler gingen damals auf die Straße, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Sie wollten vor allem damals nicht die Sprache der Weißen, Afrikaans sprechen. Diese Sprache sollte als Hauptsprache festgelegt werden. Immer öfter kam es deswegen zu Ausschreitungen. Im Jahr 1976 eskalierten die Unruhen und es wurde ziemlich blutig in Johannesburg, vor allem in Soweto, einem Township, der sich in der Nähen Umgebung zur Hauptstadt gebildet hat, denn hier lebten alle Andersfarbigen. Erst in den 90iger Jahren wurde die Apartheid abgeschafft. Seitdem gelten die diskriminierenden Rassengesetze von Johannesburg nicht mehr. Die von Schwarzen bewohnten Townships wurden in die Stadt integriert. Viele Stadtteile werden heute von Menschen mit verschiedenen Hautfarben bewohnt. Auch die Goldminen, weswegen die Menschen eigentlich erst nach Johannesburg gekommen sind, sind erschöpft. Heute findet sich darin kein Gold mehr, aber die Touristen kommen trotzdem in Strömen, um sich die Orte anzuschauen, an denen so viel Gold abgebaut wurde. Die Kriminalitätsrate im Großraum Johannesburg ist groß, allerdings tut die Regierung mittlerweile etwas dagegen. In der Innenstadt gibt s aber viele leerstehende Hotels und Bürogebäude, da viele Bewohner und Firmen die Stadt aus Sicherheitsgründen verlassen haben und nach Norden abgewandert sind.

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Foto: sharonang / pixabay

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Die Geschichte von Johannesburg

Zusammen mit meinem Freund war ich auf einer Südafrika Rundreise unterwegs. Wir wollten schon immer einmal eine Rundreise durch Südafrika machen und so wollten wir alle bekannten und großen Städte in der Gegend abklappern, um einen Eindruck vom wunderbaren Land zu bekommen. Bevor wir aber nach Südafrika geflogen sind, haben wir uns über die Geschichte vom Land informiert. Das finde ich immer sehr wichtig, damit man weiß, was im Land vorgefallen ist und man auch weiß, wie die Einwohnern Ausländern gegenüber eingestellt sind. Südafrika war schon vor Millionen von Jahren von Vormenschen bewohnt. Es wurde ein 3,3 Millionen alter Hominide gefunden, der 1998 in der Nähe von Johannesburg in der Nähe der Sterkfontein Höhlen ausgegraben wurde. Johannesburg ist also die Stadt, die am längsten bewohnt wurde. Die Menschen siedelten sich in Johannesburg an, obwohl es keinen Fluss und auch kein Meer gab. Die San, ein Nomadenvolk, sammelte sich in Johannesburg an, weil sie von den Bantu immer weiter vertrieben wurde. 1880 wurde in der Nähe von Johannesburg Gold gefunden.

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Foto: Willie / pixabay

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