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Autofahren auf Madeira

Autofahren auf Madeira ist immer ein kleines Abenteuer, das merkten meine Freundin und ich schnell, als wir dort Urlaub gemacht haben. Man sollte ein sicherer Fahrer sein, um sich den Gegebenheiten anpassen zu können, sonst ist man schnell überfordert. Schwer ist es aber nicht, denn die Autos fahren wie bei uns auch auf der rechten Seite, also muss man sich schon einmal nicht umgewöhnen. Die Einwohner von Madeira haben aber ihr eigenen Fahrstil. Sie fahren sehr gelassen, haben das Seitenfenster immer offen, sie tragen Sonnenbrille und ein Arm hängt zum Fester heraus. Man sieht immer, wer Einheimisch ist und wer nicht. Das ist wirklich sehr unterhaltsam. Unterwegs gibt es einige Hürden zu bewältigen. Das Anfahren am Berg sollte man beherrschen, denn viele Straßen, vor allem Nebenstraßen, sind sehr steil und schmal. Vorher sollte man das Anfahren am Berg vielleicht üben, denn es ist wirklich sehr wichtig vor Ort. Wer mit Navigationsgerät fährt, sollte nur Karten ab 2009 installieren, denn sonst ist Madeira nur ein weiße Fleck auf der Karte. Frühere Versionen haben Madeira nämlich gar nicht mit drin.

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Foto: domeckopol / pixabay

Auch das alte Kartenmaterial ist vielleicht nicht mehr aktuell, denn auf der Insel hat sich viel getan. Es wurden Tunnel gebaut und Schnellstraßen rund um die Insel. Generell sollte man sich gut orientieren können, denn oftmals landet man mitten im Nirgendwo, wenn man Straßen einfach folgt. Auch in der Stadt kann das passieren. In Funchal sind wir so zum Beispiel auf einem hohen Berg gefahren, auf dem die Straße dann einfach geendet ist.