Unterwegs mit dem Glacier Express (Schweiz)

In meinen ersten Wanderferien war ich mit meinem Freund in der Schweiz unterwegs. Wir wollten unbedingt das Gleiche machen, was unsere Freunde letztes Jahr getan haben und so haben wir uns auch ein Ticket für den Glacier Express gekauft, der einmal quer durch die Schweiz fährt. Man kann unterwegs aussteigen, wo man möchte und einfach die Gegend genießen. Jeden Tag kann man weiterfahren und unterwegs wieder aussteigen und so hatten wir bald unseren eigenen Rhythmus heraus. Unsere zweite Station, an der wir angehalten haben, war Disentis. Der Ort liegt auf 1130 Metern Höhe und ist ein wunderschöner Zwischenstopp, um dort Wandern zu gehen. Man kann eine wunderschöne Winterwanderung machen, die durch verschneite Wälder führt. Immer im Blick hat man die weißen Spitzen der Piz- Medel- Gruppe. In ihnen verfangen sich die Wolken, denn die Piz- Mendel- Gruppe sind Berge über 3000 Meter Höhe. Man kommt gar nicht umhin, sie anzuschauen, denn sie sind allgegenwärtig. Nach einer gemütlichen Wanderung kehren wir in ein Restaurant ein, in dem es Käsefondue gibt und so können wir nicht widerstehen, in der Schweiz Käse zu essen.

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Foto: Efraimstochter / pixabay

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Den Oberalppass kreuzen

Als ich mit meinem Freund in der Schweiz war, habe ich meine Ruhe gefunden. Generell kann ich sehr gut beim Wandern entspannen, aber in der Schweiz war das wirklich bisher am besten. Nicht umsonst kommen Touristen aus der ganzen Welt hierher, um hier Wanderurlaub zu machen. Für mich war es genau das Richtige, denn in letzter Zeit ist mein Leben immer turbulenter geworden und so brauchte ich endlich einmal eine Auszeit. Wir kauften uns ein Ticket für den Glacier Express, mit dem wir von nun an eine Woche lang fahren dürften, egal von welchem Ort. Man kann unterwegs aussteigen, sich die Gegend anschauen und unterwegs übernachten. Man könnte aber auch komplett die Strecke abfahren und dann zurückwandern, wobei das wahrscheinlich sehr lange dauern würde. Wir entschieden uns für die erste Variante und stiegen ab und zu zwischendurch aus, wenn uns ein Ort oder eine Landschaft besonders interessierten. Unser letzter Stopp lag in Disentis und danach ging es weiter zum Oberalppass. Hier ist die Landschaft besonders schön. Danach kreuz man den Kanton Wallis, der sehr beeindruckend durch seine Architektur ist.

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Foto: rapedius / pixabay

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Autofahren auf Madeira

Autofahren auf Madeira ist immer ein kleines Abenteuer, das merkten meine Freundin und ich schnell, als wir dort Urlaub gemacht haben. Man sollte ein sicherer Fahrer sein, um sich den Gegebenheiten anpassen zu können, sonst ist man schnell überfordert. Schwer ist es aber nicht, denn die Autos fahren wie bei uns auch auf der rechten Seite, also muss man sich schon einmal nicht umgewöhnen. Die Einwohner von Madeira haben aber ihr eigenen Fahrstil. Sie fahren sehr gelassen, haben das Seitenfenster immer offen, sie tragen Sonnenbrille und ein Arm hängt zum Fester heraus. Man sieht immer, wer Einheimisch ist und wer nicht. Das ist wirklich sehr unterhaltsam. Unterwegs gibt es einige Hürden zu bewältigen. Das Anfahren am Berg sollte man beherrschen, denn viele Straßen, vor allem Nebenstraßen, sind sehr steil und schmal. Vorher sollte man das Anfahren am Berg vielleicht üben, denn es ist wirklich sehr wichtig vor Ort. Wer mit Navigationsgerät fährt, sollte nur Karten ab 2009 installieren, denn sonst ist Madeira nur ein weiße Fleck auf der Karte. Frühere Versionen haben Madeira nämlich gar nicht mit drin.

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Foto: domeckopol / pixabay

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Mietwagen auf Madeira

Natürlich ist Madeira keine riesengroße Insel, aber eine sehr hügelige. Wenn man nun einen Urlaub zum Wandern Madeira macht, sollte man sich vorher überlegen, wie man von A nach B kommt. Ein Mietwagen war für mich und meine Freundin deswegen genau die richtige Wahl, denn so konnten wir grob an unser Ziel heranfahren und von dort aus dann Wandern gehen. Ein Mietwagen lohnt sich auf Madeira wirklich, denn so kann man individuelle Touren planen. Vor Ort kriegt man zwar auch noch spontan ein Auto, aber es ist doch besser, wenn man sich zu Hause schon Gedanken darüber macht, was für ein Auto man haben möchte. Buchen kann man im Reisebüro oder direkt über das Internet. Die zwei Optionen sind übrigens deutlich günstiger als erst vor Ort am Flughafen oder in der Stadt ein Auto zu mieten. Bei der Wahl des richtigen Wagens sollte man aber beachten, dass die Straßen auf Madeira zum Teil sehr steil sind. Ein größeres oder besser motorisiertes Auto bietet mehr Sicherheit auf den Straßen.

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Foto: domeckopol / pixabay

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Das Leben heute in Johannesburg

Wer denkt, dass die Apartheid in Südafrika einfach stillschweigend hingenommen wurde, der irrt. Vor allem Schüler gingen damals auf die Straße, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Sie wollten vor allem damals nicht die Sprache der Weißen, Afrikaans sprechen. Diese Sprache sollte als Hauptsprache festgelegt werden. Immer öfter kam es deswegen zu Ausschreitungen. Im Jahr 1976 eskalierten die Unruhen und es wurde ziemlich blutig in Johannesburg, vor allem in Soweto, einem Township, der sich in der Nähen Umgebung zur Hauptstadt gebildet hat, denn hier lebten alle Andersfarbigen. Erst in den 90iger Jahren wurde die Apartheid abgeschafft. Seitdem gelten die diskriminierenden Rassengesetze von Johannesburg nicht mehr. Die von Schwarzen bewohnten Townships wurden in die Stadt integriert. Viele Stadtteile werden heute von Menschen mit verschiedenen Hautfarben bewohnt. Auch die Goldminen, weswegen die Menschen eigentlich erst nach Johannesburg gekommen sind, sind erschöpft. Heute findet sich darin kein Gold mehr, aber die Touristen kommen trotzdem in Strömen, um sich die Orte anzuschauen, an denen so viel Gold abgebaut wurde. Die Kriminalitätsrate im Großraum Johannesburg ist groß, allerdings tut die Regierung mittlerweile etwas dagegen. In der Innenstadt gibt s aber viele leerstehende Hotels und Bürogebäude, da viele Bewohner und Firmen die Stadt aus Sicherheitsgründen verlassen haben und nach Norden abgewandert sind.

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Foto: sharonang / pixabay

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Die Geschichte von Johannesburg

Zusammen mit meinem Freund war ich auf einer Südafrika Rundreise unterwegs. Wir wollten schon immer einmal eine Rundreise durch Südafrika machen und so wollten wir alle bekannten und großen Städte in der Gegend abklappern, um einen Eindruck vom wunderbaren Land zu bekommen. Bevor wir aber nach Südafrika geflogen sind, haben wir uns über die Geschichte vom Land informiert. Das finde ich immer sehr wichtig, damit man weiß, was im Land vorgefallen ist und man auch weiß, wie die Einwohnern Ausländern gegenüber eingestellt sind. Südafrika war schon vor Millionen von Jahren von Vormenschen bewohnt. Es wurde ein 3,3 Millionen alter Hominide gefunden, der 1998 in der Nähe von Johannesburg in der Nähe der Sterkfontein Höhlen ausgegraben wurde. Johannesburg ist also die Stadt, die am längsten bewohnt wurde. Die Menschen siedelten sich in Johannesburg an, obwohl es keinen Fluss und auch kein Meer gab. Die San, ein Nomadenvolk, sammelte sich in Johannesburg an, weil sie von den Bantu immer weiter vertrieben wurde. 1880 wurde in der Nähe von Johannesburg Gold gefunden.

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Foto: Willie / pixabay

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Die Amiranten Gruppe der Seychellen

Als ich mit meinem Freund auf den Seychellen war, haben wir als erstes eine Woche im Aldabra Atoll verbracht. Wir wollten unbedingt sofort die Riesenlandschildkröten sehen, für die die Seychellen so bekannt sind und so war das Aldabra Atoll unsere erste Anlaufstelle in unserem Seychellen Urlaub. Vor Ort waren wir total begeistert und waren dann auch ein wenig traurig, als die Woche doch relativ schnell umging. Wir haben auf den Inseln des Aldabra Atolls viel erlebt. Wir freuten uns aber auch auf unser nächstes Ziel, denn für uns ging es noch nicht nach Hause, sondern nur auf die nächste Insel. Als nächstes hat uns unsere Seychellen Reise auf die Amiranten Gruppe geführt. Wir waren sehr gespannt auf diese Inseln und wie sie sich unterscheiden würden von dem Aldabra Atoll. Zu den Amiranten auf den Seychellen zählen rund 17 Inseln, die man bereisen kann. Mit dabei sind unter anderem Carcassaye, Chien, Pelican, Benjamin, Florentin South und auch St. Joseph. Leider kann man hier nicht wirklich lange Urlaub machen und nur auf einen Besuch vorbeikommen, denn die Amiranten sind sehr teuer und wenig bebaut. Das ist toll, denn die Natur ist hier noch wunderschön und unverwechselbar.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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Das Aldabra Atoll auf den Seychellen

Mein Freund und ich hatten uns dazu entschieden, Seychellen Ferien zu machen. Dafür mussten wir uns eine Insel aussuchen, aber sich dabei festzulegen, fand ich ganz schön schwer. Irgendwie haben wir uns dann dazu entschieden, eher so etwas wie eine Rundreise zu machen, denn wir wollten beide mehr von den Seychellen sehen als nur eine kleine Insel. Als erstes hatten wir uns entschieden, einen Abstecher in das Aldabra Atoll zu machen. Es erstreckt sich auf ca. 160 km² Länge und ist ca. 35 mal 15 Kilometer groß. Es handelt sich dabei also nicht um eine einzige Insel, sondern um eine Inselgruppe. Trotz der Größe ist es recht überschaubar, da man nicht auf jeder Insel leben kann, denn manche gehören nur den Einwohnern der Seychellen und manche gehören nur den Tiere und Pflanzen. Diese Inseln stehen dann unter Naturschutz und dürfen nicht betreten werden. Ich finde es gut, dass der Naturschutz auf den Seychellen so weit verbreitet ist, sonst würde wohl kaum jemand sich richtig darum kümmern und die Inseln wurden immer dreckiger werden, weil Menschen an Land gehen und die Umwelt verschmutzen und kleine Bäume und Tiere kaputt treten.

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Foto: Peggy_Marco / pixabay

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In Bangkok beim Phra Kaeo

Mit meinem Freund bin ich in meine ersten gemeinsamen Thailand Ferien aufgebrochen. Wir wollten Urlaub auf Phuket machen. Phuket ist Thailands bekannteste und größte Insel und so wollten wir uns fühlen wie im Paradies. Wenn man nun aber nach Phuket fliegt, muss man einen Zwischenstopp in Bangkok einlegen. Das haben wir zum Anlass genommen, dort auch eine Woche Urlaub zu machen. Wann kommt man auch schon einmal nach Bangkok?! Für uns also ein gefundenes Fressen und so waren wir, bevor wir nach Phuket geflogen sind, eine Woche in Bangkok. Bangkok hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Wunderschön war es trotzdem. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben. Man hat so viele Eindrücke, die man erst einmal aufnehmen muss. Eine Woche Urlaub ist dafür fast zu wenig. Aber wir hatten schließlich noch Phuket vor uns und so genossen wir die eine Woche Bangkok in vollen Zügen. In Bangkok waren wir viel unterwegs, um uns die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Einen Ausflug wollte ich unbedingt machen und zwar den zum Phra Kaeo.

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Foto: photoontour1 / pixabay

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Die Nebengebäude des Phra Kaeo

Mit meinem Freund erkundete ich genau das Phra Kaeo. Wir schauten uns wirklich jeden Winkel der Anlage an und bekamen so allerhand zu sehen. Wir waren fast den ganzen Tag vor Ort und ich habe mich sehr darüber gefreut. Es war sehr eindrucksvoll. Besonders die Nebengebäude haben es mir angetan. Sie befinden sich nördlich unterhalb der Oberen Terrassen. Dort befindet sich das Mausoleum der königlichen Familie, das auch Hor Phra Nak genannt wird. Es wurde ursprünglich erbaut, um eine Buddha Statue zu beherbergen, die aus der alten Hauptstadt Ayutthaya gerettet werden konnte. Nak bedeutet so viel wie Gold und Kupfer und das ist im Mausoleum viel zu finden. Zudem befindet sich dort auch noch die Hor Phra Monthien Dharma, was zu deutsch so viel übersetzt heißt wie Handschriftenbibliothek und der Viharn Yod, in dem heute der Phra Nak untergebracht ist. Östlich der oberen Terrasse sind außerdem 8 Prangs errichtet. Sie wurden jeweils einem wichtigen Element des Buddhismus gewidmet. Von Nord nach Süd sind hier der Buddha, der Dhamma, der Sangha, dem Bhikkhunis, dem Pacceka Buddhas, dem Chakravartins, dem Bodhisattva und dem Maitreya Buddha zu sehen.

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Foto: l3ackjack / pixabay

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