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Augen auf beim Autokauf

Der Kauf von einem Auto ist immer eine sehr emotionale Sache. Denn der noch so rationale Mensch erliegt doch teils der Werbung der Autohersteller im TV oder sonstiger Werbung bzw. hat ein ganz bestimmtes Modell vor Augen, das er bald sein Eigenen nennen möchte. Dabei schaltet sich entsprechend manchmal der gesunde Menschenverstand aus, wobei gerade bei einem Gebrauchtwagen sehr viel Vorsicht geraten ist. Eine weitere Kauferwägung sollte vielleicht auch die Höhe der Autoversicherung sein, die man zahlt. Denn diese ist stark davon abhängig, um welches Modell es sich handelt bzw. wie der Zustand zur Zeit des Kaufes ist. Aus dem Grund sollte man nicht immer gleich spontan zuschlagen, sondern sich besser erkundigen bei der Versicherung und bei einem technisch versierten Experten.

Foto: Georg Sander  / pixelio.de
Foto: Georg Sander / pixelio.de


Rostschäden und Gummidichtungen

Gerade wenn es um einen Gebrauchtwagen geht, ist höchste Vorsicht angesagt. Denn der erste Blick kann schon mal täuschen. Und Verkäufern ist auch nicht immer zu trauen. Daher sollte man sich das Auto zunächst gut ansehen und dann auch eine Probefahrt machen. Vielleicht sollte man das Fahrzeug auch noch von einem Experten prüfen lassen. Insbesondere darauf, ob denn der Lack schon einige Ausbesserungen erfahren hat. Das könnte nämlich auf Rostschäden oder auf Unfallschäden hindeuten. Ein nachträglich aufgebrachter Unterbodenschutz deutet dabei eindeutig auf durchrostende Stellen an den Schwellern oder dem Unterboden hin. Darüber hinaus sollte man auch auf verdächtige Gummidichtungen achten. Gerade undichte Gummis können dazu führen, dass im Winter die Türen zufrieren.

Motorraum inspizieren

Beim Kauf von einem Gebrauchtwagen ist es zudem auch wichtig den Motorraum zu inspizieren. So ist Öl im Motorraum ein schlechtes Zeichen, vor allem bei älteren Motoren. Ein Warnsignal ist auch der Ölaustritt aus den Zylinderköpfen, weil dann die Dichtungen wahrscheinlich marode sind. Daraus resultiert ein kapitaler Motorschaden. Grundsätzlich sagt der Innenraum sehr viel über den Vorbesitzer aus. So ist ein schlechtes Zeichen, wenn das Lenkrad schon recht marode ist, aber die Kilometerlaufleistung noch nicht sehr hoch. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Fahrer öfters mal mit dem Auto nicht recht sanft umging. Und das hat sicherlich auch den Motor geschädigt. Hier ist dann dringend vom Kauf abzuraten bei einem Gebrauchtwagen.